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Viele Menschen engagieren sich freiwillig in einer Organisation wie Feuerwehr, THW oder DRK. Aber mit welchen Belastungen und Aufgaben diese Menschen konfrontiert werden, darüber machen sich nur sehr wenige Menschen Gedanken.Diesen Belastungen können die Einsatzkräfte nur entgegentreten, wenn sie gut vorbereitet und ausgebildet sind. In diesem Beitrag möchten wir euch einmal kurz die Grundausbildung der Feuerwehr vorstellen!

 

Für eine Einsatzabteilung einer Feuerwehr ist Nachwuchs immens wichtig, denn irgendwann ist auch der beste Feuerwehrmann mal über 50 und kann viele körperlich anstrengenden Tätigkeiten nicht mehr machen. Der Grundlehrgang ist schon gefühlte 100 Jahre her und an "neumodische Technik" gewöhnt man sich 

nur schwer. In den letzten Jahren wurde die Arbeit der Feuerwehren immer anspruchsvoller und es wurden immer bessere Techniken und Vorgehensweisen verlangt und entwickelt. Um diesen Wandel mitgehen zu können muss eine Feuerwehr jung, dynamisch und vor allem gut ausgebildet sein. Feuerwehr bedeutet im Falle eines Einsatzes nicht mehr nur Spaß und Hobby, sondern 

wird schlagartig ein sehr ernstes Thema, denn oftmals sind Menschen in Not und brauchen unsere Hilfe.

 

 

Die Feuerwehren in Deutschland arbeiten, wie viele Behörden und Organisationen, nach sogenannten (Feuerwehr)Dienstvorschriften (FwDV´s). Darin sind die Tätigkeitenund Aufgaben der Feuerwehr explizit geregelt. Die grundlegenden Vorschriften sind die FwDV 1 (Grundtätigkeiten) und die FwDv 3 (Einheiten im Lösch- und Hilfeleistungseinsatz). Darüber hinaus gibt es noch viele andere Vorschriften, die je nach Position und Aufgabe in der Feuerwehr relevant sind.

Diese Vorschriften müssen im Falle eines Einsatzes  zu jeder Zeit angewendet werden können, denn im Falle eines Einsatzes kann nur dann effektiv geholfen werden, wenn alle Handgriffe sitzen und alle Einsatzkräfte gut zusammenarbeiten. Um diese Tätigkeiten zu lernen, besuchen die Einsatzkräfte in ihrer Freizeit verschiedene Lehrgänge und spezialisieren sich je nach Fähigkeit und Eignung zum Beispiel zu einem Atemschutzgeräteträger oder zur Führungskraft.

 

 

Im Lahn-Dill-Kreis ist die Grundausbildung der Feuerwehr in 2 Lehrgänge gegliedert:

 

Im sogenannten Truppmann 1 lernen die Kameraden in 2 Wochen Lehrgang alle Tätigkeiten der Feuerwehr von Grund auf kennen und lernen sie anzuwenden. Sie erhalten eine theoretische und praktische Schulung und müssen auch entsprechende Prüfungen ablegen. So können auch komplette Quereinsteiger ihr Laufbahn in der Feuerwehr beginnen. Nach dem Lehrgang und nach Vollendung der 17. Lebensjahres dürfen sie Einsätze fahren und erste Erfahrungen sammeln. Sie sind aber noch keine voll ausgebildeten Feuerwehrleute und dürfen z.B. nicht unter Atemschutz vorgehen, selbst wenn sie diesen Lehrgang haben

 

Etwa ein Jahr später geht es dann zum Truppmann 2 - Lehrgang, bei dem sie eine Auffrischung der Grundkenntnisse erhalten und auch einige neue Sachen kennenlernen. Nach diesem einwöchigen Lehrgang sind sie vollwertige Mitglieder der Einsatzabteilung und dürfen voll eingesetzt werden.

 

 

Die Kameraden der Jugendfeuerwehr kennen das Gefühl "Feuerwehrmann sein" aus ihrer Zeit aus der Jugendfeuerwehr, die FwDV 3 sitzt und auch der ein oder andere Knoten ist noch hängen geblieben. Je nachdem wie gut die Jugendarbeit in den einzelnen Wehren abgelaufen ist, lernen sie bei den Lehrgängen feuerwehrtechnisch wenig neues, aber sie werden auf die psychischen Belastungen eines Einsatzes vorbereitet und lernen damit umzugehen. Denn oftmals werden Feuerwehrleute mit Verletzungen und manchmal auch mit de Tod konfrontiert und müssen diese Erlebnisse verarbeiten.

 

Wir wünschen allen neuen Kameradinnen und Kameraden, egal ob sie aus der Jugendfeuerwehr kommen oder totale Quereinsteiger sind, allzeit ein gutes Gelingen und dass sie aus allen Einsätzen gesund und munter zurückkehren. Ihr tragt zwar alle eine große Verantwortung, tut aber einen guten und sinnvollen Dienst am Nächsten, ganz nach unserem Leitspruch

 

 

"Gott zur Ehr, dem Nächsten zu Wehr!" 

 

 

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